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Liebe Leserinnen und Leser Gratulation, Sie gehören zu den Glücklichen, welche die erste Ausgabe des elektronischen Newsletters von climatop erhalten. Seit der Gründung vor etwas mehr als einem Jahr hat sich climatop sehr erfolgreich entwickelt. Der Moment ist nun gekommen, einen Newsletter ins Leben zu rufen, um Sie regelmässig - aber nicht zu oft – darüber auf dem Laufenden halten, was bei climatop, aber auch in unserem Arbeitsgebiet national und international passiert.
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Klimafreundliches Haar-StylingDie klimafreundlichsten
Haarsprays im Migros- Sortiment – alles Pumpsprays - sind neu mit dem
Label „approved by climatop“ gekennzeichnet. |
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Gelungener Frühlingsstart mit climatop Balkonerden von RicoterDie Ricoter Erdaufbereitung AG
führt Erdmischungen, die dank dem Verzicht auf Torf besonders
klimafreundlich sind. Mit den torffreien Produkten von Ricoter können
(Hobby-) GärtnerInnen klimaschonend pflanzen. |
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Klimafreundliche AbwaschbürstenNeu können Sie aus dem Migros-Sortiment dank climatop auch für den
Abwasch die klimafreundlichste Entscheidung treffen. Die Miobrill-Holzbürste mit auswechselbarem Kopf schneidet im Vergleich mit
anderen Bürsten deutlich besser ab. |
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Weitere climatop-Produkte in der PipelineIn den nächsten Wochen, werden weitere ausgezeichnete Produkte auf der
climatop-Webseite kommuniziert. Schauen Sie vorbei auf www.climatop.org
oder informieren Sie sich im nächsten Newsletter. |
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Die Spargel-Bilanz von climatop aus dem Frühjahr 2009 bleibt aktuellIm letzten Frühling hat climatop im Auftrag der Migros Spargel aus dem Migros-Sortiment hinsichtlich seiner Klimabelastung untersucht. Das Resultat ist verblüffend: weisser Spargel aus Peru unterscheidet sich in seiner Klimabelastung trotz des Transportes von Peru nach Europa kaum von europäischem Spargel. Das ist schwer zu glauben, werden Sie sagen. Aber es ist so und zwar, weil der weisse Spargel dank einer neuen Verpackungstechnik - ohne Probleme für Frische, Nährstoffe und Geschmack - „smart“ per Schiff und nicht mehr auf dem Luftweg befördert wird. Seit 2008 hat der von climatop untersuchte Produzent die Luftfrachttransporte um 80% senken können. Damit hat er im Schweizer Import bis heute 9'000 Tonnen CO2 eingespart. Das ist soviel, wie alle 132'000 Stadtzürcher Autobesitzer bei einer Rundfahrt nach Fribourg zusammen ausstossen würden (CO2-Ausstoss für Mittelklassewagen: 200g/km). Aber Achtung: beim Grünen Spargel funktioniert das Verpackungssystem aus biologischen Gründen bisher nicht. Grüner Spargel aus Übersee muss nach wie vor per Flugzeug transportiert werden, was seine Gesamtklimabelastung auf das zehnfache des heimischen und des weissen peruanischen Spargels anwachsen lässt.Der von climatop analysierte Spargel stammt von der einzigen BSCI zertifizierten Firma in der Region. Er kommt aus sozial und ökologisch vorbildlicher Produktion und gedeiht an der Pazifikküste unter optimalen klimatischen Bedingungen. Wenn Sie sich weiter über diese climatop-Analyse informieren möchten, lesen Sie unser Factsheet. |
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Lebenszyklusanalysen und ÖkobilanzFür die sogenannten Lebenszyklusanalysen (LCAs) nach ISO-Standard 14040
werden viele Daten direkt beim Anbieter erhoben (z.B. Energieverbrauch,
Düngereinsatz). Diese Primärdaten werden mit Werten aus der
international anerkannten Schweizer Datenbank für Ökoinventare
ecoinvent ergänzt, z.B. zur Berechnung von Transportemissionen. Die
Analyse umfasst schlussendlich alle klimabelastenden Teilprozesse der
Produktion von seiner Entstehung bis zur Entsorgung, sprichwörtlich
„von der Wiege zur Bahre“. Für eine CO2-Bilanz werden die verschiedenen
Klimabelastungen auf CO2-Äquivalente (CO2-eq) umgerechnet (gemäss IPCC
2007). Eine Tonne Methan, zum Beispiel, ist 25 Mal klimawirksamer als
eine Tonne CO2, und entspricht daher einer CO2-Emission von 25 Tonnen
CO2-eq. Durch diese Vereinheitlichung können die Resultate der
Lebenszyklusanalysen miteinander verglichen werden. Neben der Analyse
der Klimabelastung wird zusätzlich auch eine Überprüfung der
allgemeinen Umweltbelastung durchgeführt. Die auszuzeichnenden Produkte
müssen zudem die climatop Sozial- und Umweltstandards erfüllen.
Verursachen Produkte signifikant weniger CO2-eq-Emissionen als
vergleichbare Produkte (in der Regel 20%), wird es mit dem Label
„approved by climatop“ zum CO2-Champion gekürt. Die Gültigkeit des
Labels beträgt zwei Jahren und kann nach erneuter Überprüfung der
Benutzungsberechtigung verlängert werden. |
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Angepasste Technologie für den climatop-SpargelDie Folie, mit welcher der weisse peruanische Spargel verpackt und
transportiert wird, ist für Luftsauerstoff und Kohlendoxid nicht gleich
durchlässig (semipermeabel). Luftsauerstoff kann in die Verpackung
eindringen. Weil Gemüse und Früchte bei der Ernte nicht sterben sondern
weiterhin „leben“ – also wie Menschen Luftsauerstoff veratmen und
Kohlendioxid abgeben -, entsteht auch während des Schiff-Transports
aufgrund der Spargelatmung Kohlendioxid. Dieses bleibt nun aber in der
semipermeablen Folie gefangen, was zu einem erhöhten
Kohlendioxid-Gehalt innerhalb des Beutels führt. Das führt zu
Lagerbedingungen bei denen der Spargel seine Atmung reduziert, quasi
„schläft“, und auf diese Weise nicht altert. Wir nennen das „frisch
bleiben“. Bei uns kennt man dieses Verfahren, „Controlled Atmosphere“
genannt, zum Beispiel bei Äpfeln schon seit Jahren. Wie sonst wäre es
möglich, dass wir im März noch knackfrische Äpfel aus heimischer
Produktion kaufen können. Der wesentliche Unterschied zu den
Spargelverpackungen liegt darin, dass bei Äpfeln der Lagerraum mit
baulichen Massnahmen hermetisch geschlossen und mit industriell
erzeugtem Kohlendioxid auf das notwendige Niveau angereichert wird. |
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Vernetzung und Zusammenarbeitclimatop ist dank intensiven Bemühungen daran, international als technisch kompetentes und glaubwürdiges Label anerkannt zu werden.Seit der Vereinsgründung hat climatop Kontakte zu Organisationen aus wichtigen europäischen Ländern und Japan aufgebaut. Für 2010 ist die Durchführung einer international einmaligen Vergleichsstudie zu CO2-Lebenszyklusanalysen (LCA, siehe technisches „was ist was?“) unter der Federführung von climatop geplant. Das Ziel dieser Studie ist, die internationale Harmonisierung im Bereich LCA und Klimalabelling voranzutreiben. Über die Fortschritte dieser vielversprechenden Zusammenarbeit werden wir Sie in den kommenden Newsletters informieren. |
Fragen und InformationenSie möchten mehr über climatop erfahren oder haben eine ungeklärte
Frage? Besuchen Sie unsere Website www.climatop.org (Rubrik häufige
Fragen). Sollten dennoch Unklarheiten auftauchen, freuen wir uns auf
ihre Nachricht per e-mail an: info@climatop.ch |
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Impressum: |
Wenn Sie diesen Newsletter nicht weiter erhalten möchten, schicken Sie uns bitte eine Nachricht mit Betreff Newsletter an remove@climatop.ch |
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